Sprachen
VeriClaim prüft Produkttexte in zehn EU-Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Polnisch, Niederländisch, Dänisch und Schwedisch. Ihr Administrator legt fest, welche Sprachen auf der Scan-Seite zur Verfügung stehen.
Abdeckung je Sprache
- Deutsch & Englisch — die größte Abdeckung: handoptimierte juristische Klassifikations-Prompts, eine kuratierte Stichwort-Sperrliste aus Gerichtsurteilen und EFSA-Ablehnungen sowie die amtliche Liste zugelassener Angaben für den Abgleich des genauen Wortlauts.
- Alle weiteren Sprachen — vollständige KI-Klassifikation mit professionell lokalisierten juristischen Prompts (die EU-Verordnungen gelten in jedem Mitgliedstaat gleichermaßen), inklusive muttersprachlicher Beispielangaben, damit landesübliche Marketingformulierungen erkannt werden. Die Tiefe des Stichwort-Layers wird für diese Sprachen laufend ausgebaut.
Wie die Engine mit Sprache umgeht
Sie wählen beim Scannen die Sprache des Textes (oder legen unter Einstellungen eine Voreinstellung fest). Die Engine führt daraufhin die passenden sprachspezifischen juristischen Prompts aus, unterscheidet über eine mehrsprachige Produkttyp-Erkennung zwischen Lebensmittel- und Kosmetikrecht und nutzt — sofern vorhanden — die Stichwort-Sperrliste und die Liste zugelassener Angaben der jeweiligen Sprache.
Ein Rechtsrahmen, viele Sprachen
Die Verbote selbst gelten EU-weit: Die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 gilt in jedem Mitgliedstaat, und die Positivliste der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 ist in allen Amtssprachen veröffentlicht. Deutsche Gerichtsurteile (etwa zu „Detox“) werden als Auslegungshilfe zitiert — die Regeln, die sie auslegen, binden in der gesamten EU.